Spiegelbildmethode bei Personengesellschaften

Wer Anteile an ein gewerblichen oder gewerblich geprägten Personengesellschaften hält, muss sich in der Steuerbilanz mit einer besonderen Herausforderung auseinandersetzen: der Spiegelbildmethode. Anders als in der Handelsbilanz, in der die Beteiligung meist als Finanzanlage geführt wird, verlangt das Steuerrecht eine abweichende bilanzielle Erfassung. Diese orientiert sich am Anteil des Gesellschafters am steuerlichen Gesamthandsvermögen und Sonderbetriebsvermögen. Das führt regelmäßig zu Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz – mit teils erheblichen Auswirkungen auf Ergebnis, Kapitalausweis und steuerliche Konsequenzen. In diesem Beitrag beleuchten Weiterlesen [...]

2025-07-26T07:44:42+00:0026.07.25|Einkommensteuer|0 Kommentare

Grenzüberschreitende Betriebsaufspaltung

Die grenzüberschreitende Betriebsaufspaltung ist ein steuerlich und rechtlich sensibles Konstrukt, das in der Praxis immer häufiger auftritt. Eine grenzüberschreitende Betriebsaufspaltung kann in verschiedenen Konstellationen vorliegen: Wenn der Besitzunternehmer nicht (mehr) unbeschränkt steuerpflichtig ist oder wenn eine ausländische Betriebskapitalgesellschaft eine wesentliche Betriebsgrundlage im Inland nutzt In beiden Fällen spricht man von einer einer grenzüberschreitenden Struktur, bei der sowohl nationale als auch internationale steuerliche Vorschriften zu beachten sind. Dabei ist die grenzüberschreitende Betriebsaufspaltung auch immer im Lichte der Doppelbesteuerungsabkommen zu würdigen. Weiterlesen [...]

2025-08-23T08:17:28+00:0025.07.25|Internationales Steuerrecht|0 Kommentare

Substanznachweis

Der Substanznachweis spielt in EU-/EWR dahingehend eine große Rolle, da mit der Gegenbeweismöglichkeit nach § 8 Abs. 2, 3 AStG eine Gesellschaft nicht Zwischengesellschaft für Einkünfte ist, für die nachgewiesen wird, dass die Gesellschaft in dem Staat, in dem sie ihren Sitz oder ihre Geschäftsleitung hat, einer wesentlichen wirtschaftlichen Tätigkeit nachgeht (sog. Substanztest). Damit wird mit dem Substanznachweis in Bezug auf EU-/EWR-Gesellschaften und auch in ausgewählten Drittstaatenfällen die Hinzurechnungsbesteuerung effektiv vermieden. Der Beitrag beleuchtet das Thema des Substanznachweises und Weiterlesen [...]

2025-07-27T10:37:21+00:0030.05.25|Internationales Steuerrecht|0 Kommentare

Erbschaftsteuer ausländisches Vermögen

Eine Erbschaft aus dem Ausland kann auch in Deutschland der Erbschaftsteuer unterliegen. Entscheidend ist nicht allein, wo sich das geerbte Vermögen befindet. Für die deutsche Erbschaftsteuer kommt es insbesondere darauf an, wo der Erblasser und der Erwerber ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben und um welche Vermögensgegenstände es sich handelt. Das Thema "Erbschaftsteuer ausländisches Vermögen" hat daher in Bezug aus Steuerpflicht, Art der Vermögenswerte und Freibetrag einen hohen Stellenwert. Ist entweder der Erblasser oder der Erwerber im maßgeblichen Zeitpunkt Weiterlesen [...]

2026-09-28T06:54:11+00:0018.05.25|Erbschaftsteuer|0 Kommentare

Hinzurechnungsbesteuerung bei Auslandsgesellschaft

Die Hinzurechnungsbesteuerung nach §§ 7 ff. AStG kann dazu führen, dass in Deutschland steuerpflichtige Gesellschafter die Einkünfte einer ausländischen Gesellschaft versteuern müssen, obwohl diese ihre Gewinne nicht ausgeschüttet hat. Voraussetzung ist insbesondere, dass die ausländische Gesellschaft beherrscht wird und bestimmte passive Einkünfte erzielt, die einer niedrigen Besteuerung von weniger als 15 % unterliegen. Die Hinzurechnungsbesteuerung betrifft insbesondere international tätige Unternehmer und Unternehmensgruppen mit ausländischen Tochtergesellschaften. Aber auch Privatpersonen, die an ausländischen Gesellschaften beteiligt sind, können unter die Regelungen fallen. Weiterlesen [...]

2026-10-02T11:37:35+00:0003.05.25|Internationales Steuerrecht|0 Kommentare
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