Abfindung versteuern: Fünftelregelung & Steuern sparen

Eine Abfindung wird häufig bei der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses gezahlt, beispielsweise im Rahmen eines Aufhebungsvertrags oder einer betriebsbedingten Kündigung. Steuerfrei ist die Abfindung grundsätzlich nicht. Sie gehört regelmäßig zu den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit und kann aufgrund ihrer Höhe zu einer erheblichen Einkommensteuerbelastung führen. Wie Sie Ihre Abfindung versteuern müssen, hängt unter anderem von der Höhe der Abfindung Ihren übrigen Einkünften und weiteren wesentlichen Faktoren ab. Unter bestimmten Voraussetzungen kann jedoch die sogenannte Fünftelregelung nach § 34 EStG zu Weiterlesen [...]

2026-10-06T11:37:01+00:0006.10.26|Einkommensteuer|0 Kommentare

verdeckte Gewinnausschüttung Folgen

Die verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) zählt zu den steuerlichen Stolperfallen im Verhältnis zwischen Kapitalgesellschaft und Gesellschafter. Oft unbewusst ausgelöst – etwa durch überhöhte Vergütungen, unangemessene Mietverträge oder private Kfz-Nutzung – hat sie für Unternehmen wie auch für Gesellschafter weitreichende Konsequenzen. Denn das Finanzamt korrigiert nicht nur den Gewinn der Gesellschaft, sondern setzt auch beim Gesellschafter Kapitaleinkünfte an – häufig mit zusätzlicher Zinsbelastung. Aus der verdeckten Gewinnausschüttung folgen erhebliche steuerliche Risiken. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche typischen Fälle zur verdeckten Weiterlesen [...]

2025-07-31T15:05:52+00:0031.07.25|Einkommensteuer|0 Kommentare

Darlehensverluste steuerlich geltend machen

Darlehensverluste können für Privatpersonen und Unternehmer nicht nur ärgerlich, sondern auch finanziell belastend sein. Umso größer ist das Bedürfnis, die entstandenen Darlehensverluste steuerlich geltend zu machen. Dies kompensiert (teilweise) die finanzielle Einbuße aus dem verlustig gewordenen Darlehen. Jedoch ist der Verlustabzug oder -ausgleich an bestimmte (hohe) Anforderungen gekoppelt, welche in diesem nachfolgenden Blogbeitrag "Darlehensverluste steuerlich geltend machen" dargestellt werden. Sofern Sie an einer GmbH beteiligt sind und sich schon zu Beginn die Frage einer Finanzierung mit Eigen- oder Fremdkapital Weiterlesen [...]

2025-08-23T07:51:14+00:0027.07.25|Einkommensteuer|0 Kommentare

Spiegelbildmethode bei Personengesellschaften

Wer Anteile an ein gewerblichen oder gewerblich geprägten Personengesellschaften hält, muss sich in der Steuerbilanz mit einer besonderen Herausforderung auseinandersetzen: der Spiegelbildmethode. Anders als in der Handelsbilanz, in der die Beteiligung meist als Finanzanlage geführt wird, verlangt das Steuerrecht eine abweichende bilanzielle Erfassung. Diese orientiert sich am Anteil des Gesellschafters am steuerlichen Gesamthandsvermögen und Sonderbetriebsvermögen. Das führt regelmäßig zu Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz – mit teils erheblichen Auswirkungen auf Ergebnis, Kapitalausweis und steuerliche Konsequenzen. In diesem Beitrag beleuchten Weiterlesen [...]

2025-07-26T07:44:42+00:0026.07.25|Einkommensteuer|0 Kommentare

6b Rücklage nach § 6b EStG: Voraussetzungen & Frist

Bei der Veräußerung von betrieblichen Grundstücken, Gebäuden oder anderen begünstigten Wirtschaftsgütern können erhebliche stille Reserven aufgedeckt werden. Der daraus entstehende Veräußerungsgewinn müsste grundsätzlich im Jahr der Veräußerung versteuert werden. § 6b EStG bzw. die 6b Rücklage bietet jedoch die Möglichkeit, die Besteuerung bestimmter Veräußerungsgewinne aufzuschieben. Der Veräußerungsgewinn kann unter bestimmten Voraussetzungen auf die Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines begünstigten Reinvestitionsguts übertragen werden. Erfolgt die Reinvestition nicht unmittelbar, kann zunächst eine den steuerlichen Gewinn mindernde § 6b Rücklage gebildet werden. Im Weiterlesen [...]

2026-10-03T08:04:26+00:0028.02.22|Einkommensteuer|0 Kommentare
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