Grenzüberschreitender Formwechsel: Steuerliche Folgen
Ein grenzüberschreitender Formwechsel ermöglicht es einer deutschen Kapitalgesellschaft, ihre bisherige Rechtsform in eine Rechtsform eines anderen EU- oder EWR-Staates zu wechseln und gleichzeitig ihren satzungsmäßigen Sitz ins Ausland zu verlegen. Dabei bleibt die rechtliche Identität der Gesellschaft erhalten. Eine Liquidation und anschließende Neugründung sind grundsätzlich nicht erforderlich. Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der Umwandlungsrichtlinie (UmRUG) am 1. März 2023 ist der grenzüberschreitende Formwechsel ausdrücklich in den §§ 333 ff. UmwG geregelt. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten für Weiterlesen [...]