Ansässigkeit nach DBA: Tie-Breaker-Rule einfach erklärt

Wer seinen Wohnsitz ins Ausland verlegt oder gleichzeitig über Wohnungen in mehreren Staaten verfügt, kann in mehr als einem Staat der unbeschränkten Steuerpflicht unterliegen. In diesen Fällen stellt sich die Frage, welcher Staat die Person für Zwecke eines Doppelbesteuerungsabkommens (DBA) als ansässig behandelt. Die Frage der Ansässigkeit nach DBA ist immer vorangehender Prüfungsschritt, der für die Verteilung der Besteuerungsrecht essentiell ist. Die Ansässigkeit nach DBA ist insbesondere für die Besteuerung von Arbeitslohn, Dividenden, Kapitalerträgen und anderen grenzüberschreitenden Einkünften von Weiterlesen [...]

2026-10-08T21:11:00+00:0008.10.26|Internationales Steuerrecht|0 Kommentare

Ausländische Einkünfte versteuern: Steuererklärung & DBA

Personen mit Wohnsitz in Deutschland müssen aufgrund des Welteinkommensprinzips grundsätzlich auch ausländische Einkünfte versteuern. Das gilt beispielsweise für ausländischen Arbeitslohn, Renten, Kapitalerträge, Vermietungseinkünfte oder Einkünfte aus einer selbständigen Tätigkeit im Ausland. Ob die ausländischen Einkünfte tatsächlich in Deutschland besteuert werden, hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend sind insbesondere die steuerliche Ansässigkeit, die Art der Einkünfte und ein möglicherweise anwendbares Doppelbesteuerungsabkommen (DBA). Ein DBA kann beispielsweise vorsehen, dass die ausländischen Einkünfte in Deutschland von der Besteuerung freigestellt werden. Auch Weiterlesen [...]

2026-10-04T19:18:40+00:0004.10.26|Internationales Steuerrecht|0 Kommentare

Quellensteuer nach § 50a EStG: Höhe, Freistellung & Erstattung

Zahlungen deutscher Unternehmen an ausländische Unternehmen oder Personen können in Deutschland einem besonderen Steuerabzug unterliegen. § 50a EStG verpflichtet den inländischen Vergütungsschuldner in bestimmten Fällen dazu, deutsche Quellensteuer einzubehalten und an das Bundeszentralamt für Steuern abzuführen. Der Einbehalt von Quellensteuer nach § 50a EStG betrifft zahlreiche Unternehmen, die mit ausländischen Vertragspartnern zusammenarbeiten. In der Praxis ist § 50a EStG insbesondere bei grenzüberschreitenden Lizenzzahlungen von Bedeutung. Werden beispielsweise Vergütungen für die Nutzung von Urheberrechten, Marken, Patenten, Software oder Know-how an Weiterlesen [...]

2026-10-03T23:08:48+00:0003.10.26|Internationales Steuerrecht|0 Kommentare

Besteuerung von digitalen Nomaden: Probleme und Risiken

Feste Geschäftsräume und die dauerhafte Tätigkeit an einem bestimmten Unternehmensstandort verlieren insbesondere bei Selbständigen und Unternehmern in digital geprägten Berufen zunehmend an Bedeutung. Moderne Arbeitsformen ermöglichen es, die berufliche oder unternehmerische Tätigkeit weitgehend orts- und zeitunabhängig auszuüben. Während das zeitunabhängige Arbeiten grundsätzlich keine besonderen steuerlichen Folgen auslöst, kann eine Tätigkeit von regelmäßig wechselnden Orten über Landesgrenzen hinweg erhebliche steuerliche Fragen aufwerfen. Die Besteuerung von digitalen Nomaden hängt insbesondere davon ab, in welchen Staaten eine steuerliche Ansässigkeit besteht, wo die Weiterlesen [...]

2026-10-02T13:34:35+00:0030.09.26|Internationales Steuerrecht|0 Kommentare

Grenzüberschreitende Steuergestaltung nach § 138d AO

Grenzüberschreitende Sachverhalte können nicht nur steuerliche Folgen auslösen, sondern auch besondere Mitteilungspflichten gegenüber der Finanzverwaltung. Eine zentrale Regelung enthält § 138d AO für die sogenannte grenzüberschreitende Steuergestaltung. Eine grenzüberschreitende Gestaltung ist jedoch nicht automatisch meldepflichtig. Voraussetzung ist insbesondere, dass die gesetzlichen Merkmale des § 138d AO erfüllt sind und mindestens eines der in § 138e AO geregelten Kennzeichen vorliegt. Bei bestimmten Kennzeichen kommt zusätzlich der sogenannte Main-Benefit-Test zur Anwendung. Die Mitteilungspflicht trifft grundsätzlich den Intermediär, der eine grenzüberschreitende Steuergestaltung Weiterlesen [...]

2026-10-02T13:35:15+00:0029.09.26|Internationales Steuerrecht|0 Kommentare
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